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QumranKurzgeschichte1947 entdeckte der Beduine Muhammed edh-Dhib zwischen steilen Felsklippen Schriftrollen, weil er Steine in die Höhlen warf und dadurch etwas zerspringen hörte. Alleine konnte er nicht hinein, denn die Höhle war zu tief. So holte er Hilfe und fand 45 Tonkrüge, von dem einer durch seinen Steinwurf kaputtgegangen war. Enttäuscht über seinen Fund, nahm er die angeschwärzten Lederrollen trotzdem mit. Die dickste Rolle war 7,34 Meter lang. Einige Schriftrollen landeten nach Monaten bei einem Schuster in Bethlehem, der illegal mit antiken Fundstücken handelte. Dieser verkaufte sie wiederum und gelangte schlussendlich 1 Jahr später in die Hände von Prof. Trever, der sofort erkannte, dass es sich um einen wertvollen Bibelschatz handelte. In 54 Spalten hatte er alle 66 Kapitel des Jesaja Buches vor sich. Er konnte es kaum glauben, dass er die älteste, komplette Abschrift des Bibelbuches des Propheten Jesaja in hebräisch vor sich liegen hatte, die über 1'000 Jahre älter als alle anderen hebräischen Bibelhandschriften war, die bisher gefunden wurde!
Es zeigte sich auch, dass der Text nur wenige Veränderungen erfahren hatte, trotz des Jahrtausends dazwischen! Durch diesen Fund wurde der masoretische Text bestätigt. Der masoretische Text ist der überlieferte hebräische Bibeltext auf der die deutsche Übersetzung basiert. Wie der Jüdische Wissenschaftler Moshe Pearlman feststellte, gibt es nur kleine Differenzen in der Schreibweise; einen hinzugefügten oder weggelassenen Satz oder ein Vertauschen von Wörtern und doch ist bemerkenswert: in der langen Reihe von Abschriften nach 2’100 Jahren, ist unser heutiges Jesajabuch beinahe unverändert geschrieben. Selbst die heutige Kapiteleinteilung entspricht noch fast derjenige von damals.
Durch radioaktive Tests in den 90er Jahren wurde bestätigt, dass diese Jesajahandschrift aus dem 2..-1. Jahrhundert vor Chr. stammte. Dieser Fund ist noch heute eine Sensation. Weil mit diesem Fund die Echtheit der Bibel bestätigt wird.
Revision: 22. September 2006 - 15:29 - © abenteuer-ausgrabungen.org |
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